Wenn dein Körper früher weiß, was du brauchst
Karin Geiselbrecht • 3. Februar 2026
Warum Klarheit nicht im Kopf entsteht

Vielleicht kennst du dieses Gefühl:
Du weißt eigentlich, was dir guttun würde.
Mehr Pausen. Weniger Druck. Klarere Grenzen.
Und trotzdem bleibt etwas in dir angespannt.
Du funktionierst, organisierst, hältst den Alltag zusammen –
aber innerlich fühlst du dich müde, unruhig oder wie abgeschnitten von dir selbst.
Nicht, weil du zu wenig weißt.
Sondern weil Klarheit selten im Kopf entsteht.
🤍 Der Körper ist oft schneller
Unser Verstand ist darauf trainiert, Lösungen zu finden.
Er analysiert, vergleicht, wägt ab – manchmal bis zur Erschöpfung.
Der Körper funktioniert anders.
Er reagiert unmittelbar.
Er speichert Erfahrungen, auch dann, wenn wir sie längst „abgehakt“ haben.
Ein flacher Atem.
Verspannte Schultern.
Ein unruhiger Schlaf.
All das sind keine Schwächen.
Es sind Signale.
🌱 Wenn wir aufhören, uns zu übergehen
Viele Frauen haben gelernt, weiterzumachen.
Nicht so empfindlich zu sein. Erst alles andere zu erledigen.
Doch je länger wir uns selbst übergehen,
desto leiser wird der Zugang zu dem, was wir wirklich brauchen.
Der Körper vergisst nichts.
Aber er wartet geduldig darauf, gehört zu werden.
🌿 Zuhören statt reparieren
In meiner Arbeit geht es nicht darum, etwas „wegzumachen“.
Nicht um Optimierung.
Nicht um schnelle Lösungen.
Es geht um ein stilles Wieder-in-Kontakt-Kommen.
Um das Erkennen dessen, was gerade da ist – ohne Bewertung.
Wenn wir beginnen zuzuhören,
ordnet sich oft mehr, als wir denken.
Nicht, weil alles sofort gelöst ist.
Sondern weil wir wieder bei uns ankommen.
🌬️ Vertrauen in die eigene Wahrnehmung
Klarheit entsteht selten durch noch mehr Nachdenken.
Sie entsteht, wenn wir uns erlauben, zu fühlen.
Wenn wir den Körper wieder als Verbündeten wahrnehmen.
Nicht als etwas, das „funktionieren“ muss,
sondern als etwas, das uns den Weg zeigt.
Leise. Ehrlich. Zuverlässig.
✨ Impulse zum Mitnehmen
Du musst nichts erzwingen.
Du darfst dir Zeit nehmen.
Dein Körper weiß oft mehr, als dein Kopf erklären kann.
Wenn du spürst, dass du dir gerade Begleitung wünschst,
darfst du dir diesen Raum nehmen.
So, wie es sich für dich richtig anfühlt.
Ich wünsche dir einen Februar,
in dem du dir selbst wieder ein Stück näherkommst –
und beginnst, deiner inneren Wahrnehmung zu vertrauen.
Herzensgrüße 💕
Karin
